Schreinermeister-Verband Baselland

Wechsel an der Verbandsspitze angekündigt

25.01.2010 - 03:23

Marcel W. Buess

Die Ankündigung, dass an der nächsten Generalversammlung die Wahl eines neuen Verbandspräsidenten ansteht, war wohl die gewichtigste Mitteilung an der diesjährigen Herbstversammlung der Baselbieter Schreinermeister. Für Diskussionsstoff sorgten des Weiteren die Berufsschau, die ZPK, Aktivitäten des schweizerischen Dachverbandes und neue Verbandsangebote für die Mitglieder.

Seit 22 Jahren engagiert sich Heinz Wahl im Vorstand des Schreinermeister-Verbandes Baselland. Die letzten zehn Jahre als umsichtiger und aktiver Präsident. Es wird nun Zeit,  ins zweite Glied zurückzutreten und auf der «Kommandobrücke» das Verbandsruder in neue Hände zu übergeben, gab Wahl am Schluss der Herbstversammlung bekannt. Der Vorstand habe die Nachfolge besprochen: An der Generalversammlung 2010 werde der bisherige Vizepräsident René Hochuli als neuer Verbandschef vorgeschlagen.
Gutes Jahr
In einem kurzen Jahresrückblick wies Wahl darauf hin, dass das Jahr 2009 mit vielen Unsicherheiten behaftet gewesen ist. Erfreulicherweise hätten sich aber verschiedene Befürchtungen nicht eingestellt. Das Bauhaupt- und -nebengewerbe habe eine erfreulich gute Auslastung ausgewiesen und könne mittlerweile auf ein relativ gutes Jahr zurückblicken. «Insofern ist es wichtig, dass die Baselbieter Schreinermeister auch für 2010 positiv denken und entsprechend handeln», empfahl der Präsident seinen Mitgliedern.
Mitgliederwerbung
Vizepräsident René Hochuli, der auch Mitglied im Zentralvorstand des schweizerischen Dachverbandes VSSM ist, orientierte über verschiedene Verbandsaktivitäten auf nationaler Ebene. Die Gewinnung neuer Mitglieder stellt dabei ein sehr wichtiges Thema dar. Je mehr Schreinermeister dem Verband angehörten, desto stärker könne dieser agieren. Ein weiteres Schwerpunktthema sei natürlich die Berufsbildung. Hier wolle der VSSM seine Fachhochschule auf dem Bürgenstock ausbauen. Dafür plane er Investitionen von rund 4 Millionen Franken. 
Versicherungspool
Die Verbandsmitglieder sollen von ihrer Standesorganisation auch konkret profitieren: Vorstandsmitglied Walter Leugger orientierte über das Projekt «Versicherungspool». So wolle der Verband mit einem Versicherungsbroker einen Rahmenvertrag abschliessen, der die Bereiche Krankentaggeld, UVG und Betriebshaftpflicht umfasse. Diesem Pool könnten sich – auf freiwilliger Basis – Mitglieder anschliessen, die bis zu 25 Mitarbeitende
beschäftigen beziehungsweise eine Lohnsumme von nicht mehr als
2 Mio. Franken aufwiesen. Der Pool solle vor allem günstigere Prämien und eine administrative Entlastung bringen. An der Generalversammlung 2010 wolle die Verbandsleitung ihren Mitgliedern einen konkreten Vorschlag zur Beschlussfassung vorlegen.

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